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Galgovermittlung e.V.

Braugasse 3

63691 Ranstadt

Telefon: 06035 1577

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Satzung der Galgovermittlung e.V.

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein trägt den Namen Galgovermittlung (2) Der Verein hat seinen Sitz in Ranstadt.
(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AO) in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Der Verwirklichung dieses Zweckes dienen insbesondere die folgenden Aufgaben und Ziele des Vereins:

- Vertretung und Förderung des Tierschutzgedankens in Deutschland und Europa zum Wohle aller Tiere, insbesondere durch Verhinderung der Tötung europäischer Streunerhunde - selbstlose Vermittlungshilfe und Vermittlungen von in Not geratenen Tieren in eine artgerechte Haltung - Vor- und Nachkontrollen sowie Aufklärung über artgerechte Haltung und Pflege von Tieren - vorübergehende Unterbringung von in Not geratenen Tieren bis zur Vermittlung auf Pflegestellen - Unterstützung der Rettung in Not geratener europäischer Tiere vor Ort, insbesondere finanzielle Unterstützung für die Auslösung der Tiere aus Tötungsstationen, Unterbringung in privaten Zwingern oder Pensionen, Übernahme der Kosten für Chip, Kastration, Impfung und andere medizinische Behandlungen. - Verhütung von Tierquälerei, Tiermisshandlung oder Tiermissbrauch in Europa - Unterstützung zum Aufbau von selbständigen Tierschutzstrukturen in den einzelnen Ländern unter Einbeziehung der einheimischen Bevölkerung - Aufklärung über Tierschutzprobleme vor Ort, insbesondere über das Streunerhundeproblem - Zusammenarbeit mit anerkannten und gemeinnützigen, den Tierschutz fördernden Einrichtungen, Tierheimen oder Tierschutzvereinen im In- und Ausland. - Sammlung von Spenden zur Erfüllung des Vereinszwecks oder zur Weiterleitung an steuerbegünstigte Tierschutzvereine im Sinne des § 58 Nr. 1 der Abgabenverordnung, um diese bei der Tierschutzarbeit zu unterstützen z.B. bei der Durchführung von Kastrationsprogrammen, Kauf von Futtermitteln oder Medikamenten etc. - ggfls. den Freikauf von misshandelten Tieren in Not, z.B. aus Kettenhaltung etc. - Es wird angestrebt, in ausgewählten Ländern Tierauffangstationen einzurichten und zu betreiben oder deren Einrichtung und Betrieb zu unterstützen. Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf den Schutz aller Tiere, der im Sinne des Tierschutzgesetzes durchgeführt wird.

 

§ 3 Mittelverwendung

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

(3) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist, die Ziele und Aufgaben des Vereins zu fördern und zu unterstützen. Die Anerkennung der Vereinssatzung ist Voraussetzung für den Beitritt.

(2)Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages bedarf keiner Begründung.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt:
- durch Austritt
- durch Ausschluss
- durch Tod oder - bei juristischen Personen - durch Auflösung
- durch Auflösung des Vereins

(4) Der Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären, sie ist jederzeit zulässig. Im Falle der Kündigung ist Vereinseigentum einschließlich treuhänderisch verwalteten Geldes innerhalb von zwei Wochen nach Kündigung ohne Aufforderung an den Vorstand herauszugeben.

(5) Der fristlose Ausschluss ist nur aus wichtigem Grund durch den Vorstand möglich. Als wichtiger Grund gilt dabei insbesondere vereinsschädigendes Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereines sowie ein Verhalten, das mit dem Vereinszweck nicht vereinbar ist, außerdem wenn ein Mitglied mit seinem Mitgliedsbeitrag unentschuldigt länger als drei Monate im Verzug ist und trotz Mahnung den Rückstand nicht innerhalb von weiteren zwei Wochen ausgleicht. In der Mahnung muss das Mitglied auf den bevorstehenden Ausschluss hingewiesen werden. Gegen den Ausschluss ist die Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig.

 

§ 5 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Erhebung des Mitgliedsbeitrages sowie dessen Höhe wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.

(2) Der Mitgliedsbeitrag ist im Voraus, bei der Aufnahme sofort, sonst bis spätestens zum 31. März eines jeden Jahres zu entrichten. Die Fälligkeit tritt ohne Mahnung ein.

(3) Der Austritt aus dem Verein während eines Kalenderjahres entbindet nicht von der Zahlung eines gesamten Mitgliederjahresbeitrages im Jahr des Austrittes.

(4) Mitgliedern, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, kann der Beitrag für diese Zeit teilweise oder ganz gestundet oder aber ganz erlassen werden. Über einen entsprechenden schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den Vereinsmitgliedern.

(2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens alle zwei Jahre statt.

(3) Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a) die Wahl des Vorstandes,

b) Änderung der Satzung,

c) Entgegennahme des Berichts des Vorstandes zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes,

d) Entscheidung über den Einspruch eines ausgeschlossenen Mitgliedes

e) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

f) Auflösung des Vereins,

(4) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der 1. oder 2. Vorsitzenden des Vorstandes oder einem vom Vorstand beauftragten Mitglied mit einer Frist von mindestens 14 Tagen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per email eingeladen. Jedes Mitglied kann bis zum 5. Tag vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung stellen. Sie ist einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder dieses unter Angabe des Grundes verlangen. Die Tagesordnung kann durch Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung in der Sitzung ergänzt oder geändert werden; dies gilt nicht für Satzungsänderungen. Die Mitgliederversammlungen können auch per Internetchat oder Konferenzschaltung durchgeführt werden.
Jedes Mitglied kann sich mit schriftlicher Vollmacht durch ein anderes Mitglied vertreten lassen.

 


(5) Der/die 1. Vorsitzende des Vorstandes, der/die 2. Vorsitzende oder ein dazu vom Vorstand bevollmächtigtes Mitglied leiten die Versammlung. Der Versammlungsleiter/die Versammlungsleiterin bestimmt einen Protokollführer.

(6) Bei Abstimmungen hat jedes Mitglied eine Stimme.

(7) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Beschlüsse über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer Dreiviertelmehrheit der gültigen Stimmen. Bei Wahlen ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(8) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer gegenzuzeichnen ist.

 

§ 8 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus der/dem ersten Vorsitzenden und der/dem zweiten Vorsitzenden. Sowohl die/der erste Vorsitzende als auch die/der zweite Vorsitzende sind alleine Vorstand im Sinne des BGB und können den Verein alleine vertreten. Organisation und Geschäftsverteilung regelt der Vorstand selbst.
Der Vorstand wird auf zwei Kalenderjahre gewählt, jedoch bleiben die Vorstandsmitglieder bis zur Neuwahl im Amt, allerdings längstens sechs Monate über den Ablauf der Amtszeit hinaus. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig, z.B. durch Rücktritt oder Tod aus, ist das Ersatzmitglied des Vorstandes nur für die restliche Amtsdauer der/des Ausgeschiedenen gewählt.

(2) Die Mitgliederversammlung beschließt, ob und in welcher Anzahl weitere geschäftsführende, nicht vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden. Der Vorstand ist berechtigt, eine/n Geschäftsführer(in) mit der Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte zu betrauen

(3) Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

(4) Der Vorstand trifft seine Entscheidungen einstimmig.

(5) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Dazu gehören insbesondere folgende Aufgaben:

- Führung der laufenden Geschäfte des Vereins
- Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
- Vorbereitung der Mitgliederversammlung
- Einberufung und Leitung der ordentlichen und außerordentlichen
Mitgliederversammlungen
- Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
- Erstellung des Jahresberichtes und Rechnungsabschlusses
- ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens
sowie für alle weiteren Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen worden sind.

(6) Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand abweichend von § 7 Abs.3b der Satzung berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

 

§ 9 Fahrt- und Telefonkosten

Mitgliedern und ehrenamtliche Helfern, die Tiere von Flughäfen abholen und zu Pflegestellen oder Tierheimen bringen, Vor- oder Nachkontrollen sowie notwendige Fahrten zu Tierärzten für den Verein durchführen, kann vom Verein eine Kilometerpauschale in Höhe der Pauschale des Finanzamtes gewährt werden. Grundlage hierfür ist ein Nachweis in Form eines Fahrtenbuchs oder einer sonstigen geeigneten Dokumentation der gefahrenen Kilometer.
Mitgliedern und ehrenamtlichen Helfern, die in der Vermittlung tätig sind, können die für die Vermittlung aufgekommenen Telefonkosten oder sonstige Auslagen vom Verein zurückerstattet werden. Grundlage hierfür ist ein Einzelverbindungsnachweis einer Telekommunikationsfirma.

 


§ 10 Haftung des Vereins seinen Mitgliedern gegenüber

Der Verein übernimmt keine Haftung bei Veranstaltungen, vorkommenden Unfällen, Diebstählen, sonstigen Schäden, soweit diese nicht durch Versicherungen abgedeckt sind. Ansprüche aus Sachschäden und Körperverletzungen aus einer Betätigung in Ausübung einer
Verrichtung können nur im Rahmen der Haftpflicht- und Unfallversicherung abgedeckt werden

 

§ 11 Auflösung des Vereines

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung und mit einer Mehrheit von mindestens drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erfolgen.

(2) Bei Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des Tierschutzes

  1. Die Liquidation des Vereins erfolgt durch zwei Liquidatoren, die die Mitgliederversammlung zu wählen hat. Zur Beschlussfassung der Liquidatoren ist Einstimmigkeit erforderlich. Die Rechte und Pflichten der Liquidatoren bestimmen sich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (§§ 47ff BGB).

 

§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.